Releases

 

Binta

Das am 26. November 2016 erschienene Debütalbum ist rein akustisch, ganz nach dem Motto «Keep it simple». Es wurde im Februar 2016 in drei Tagen in Dakar live eingespielt und dann in der Schweiz auf eigene Faust fertig produziert.
Wieso Binta? Binta ist ein Mädchen Name. Tarang war verliebt in Binta, doch diese verliess den Senegal, um nach Guinea zu reisen, obschon zu dieser Zeit der Ebola-Virus in Guinea war, was Tarang mit Sorgen erfüllte. Die Geschichte ist eine Metapher für den Alltag in Afrika. Menschen verschwinden unerwartet; krank, tot, ausgewandert. Gleichzeitig vereint der Track verschiedene Afrikanische Sprachen (Pedi aus Südafrika und Wolof aus dem Senegal) und repräsentiert so den von Siselabonga unterstützten Panafrikanismus. Im Verlauf des Albums machen wir aufmerksam auf das Leid der Strassenkinder Senegals (Talibe), setzen uns mit unserer Geburt und unseren Visionen auseinander (Bumojudo), sprechen über die Liebe zu unseren Schwestern (Calma), erinnern an verstorbene Leitfiguren Afrikas (Madiba), preisen die Liebe an sich (Cuando Te Veo), und geben uns dem Gefühl des Vermissens hin (Namonala) und feiern die Gegenwart. Der Sound wirkt meditativ, ruhig und verkörpert trotzdem Kraft und Entschiedenheit und will eine Alternative zu unserem hochfrequenten Alltag und der damit verbundenen Verzettelung schaffen. Was sich wiederum im Artwork des Albums manifestiert.

Bildschirmfoto 2017-01-14 um 16.36.07.png